Artikel-Schlagworte: „The Help“
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In den Südstaaten der Vereinigten Staaten geht 1963 die Bürgerrechtsbewegung um. Es droht das Szenario, dass sie sich auf das ganze Land ausbreitet. Es geht um die deutlichen Unterschiede zwischen Weißen und Schwarzen, besonders die sozialen Unterschiede. Genau dieses Problem greift der Film “The Help” auf und benutzt für sich als Rahmen die Geschichte einer 23-jährigen weißen Jung-Journalistin Skeeter.
In Jackson spielt die Geschichte auch den passenden Ort. Skeeter bekommt in einer Lokalzeitung eine Haushaltskolumne. Sie muss die Haushaltstipps aufgreifen und sucht nach passenden Ideen für ihre Artikel in der Kolumne. Zur Recherche fährt sie zu der Planatage ihrer Eltern und hofft, auf ihre ehemalige Nanny zu treffen. Allerdings arbeitet diese schon längst nicht mehr dort und ist verschwunden. Durch ihre Freundinnen, die der High Society angehören, lernt Skeeter andere Haushälterinnen kennen. Sie sind ebenfalls schwarz und arbeiten unter miserablen Bedingungen. Sie erfährt die Geschichte einer jungen Haushälterin. Deren Mutter war bereits Nanny, ihre Oma Haussklavin.
An den Strukturen und Differenzen zwischen weißen und schwarzen Menschen hat sich in Amerika über viele Jahre nichts geändert. Immer noch werden die schwarzen Menschen wie Sklaven behandelt – nur, dass sie sehr schlecht für ihre Arbeit entlohnt werden. Es läuft immer wieder nach dem gleichen Muster: Die Weißen haben das Geld, die schwarzen übernehmen Hilfsarbeiten.
Der Film wurde 2011 in den Vereinigten Staaten sehr stark diskutiert. Oft kritisierte man die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird. Die nämlich beeinhaltet eigentlich nur die Sichtweise, welche Privilegien den Weißen zu stehen und welche den Schwarzen wiederum nicht. “The Help” hat so vielleicht Hollywood-Charakter, politisch gesehen bleibt er im Ansatz stecken.





