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Artikel-Schlagworte: „Sin City“

Anonymous © M&S Fotodesign - Fotolia.com

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Die Occupy-Bewegung scheint zur Zeit überall (kontroverses) Gesprächsthema zu sein. Der Comic-Kultautor Frank Miller,  Schöpfer beispielsweise von “Sin City”, hat sich jetzt auch öffentlich positioniert – gegen die Bewegung. Auf seinem Blog wetterte er gegen die Protestler_innen: Sie seien eine Gruppe von Rüpeln, Vergewaltigern, Dieben und noltalgischen Hippies. Der Comic-Zeichner war noch nie für Political Correctness bekannt, allerdings waren seine Äußerungen selten so radikal und direkt beleidigend. Die Bewegung sei kein Volksaufstand, sondern Müll und ein schlechter Anarchie-Versuch beziehungsweise ein hässliches Mode-Statement. Weiter empfiehlt er den Babies, wie er die Protestler_innen nennt, besser zum Militär zu gehen und sich sinnvoll für die Gesellschaft einzusetzen. Vorzugsweise gegen die wahre Gefahr, die seiner Meinung nach, der islamistische Terror sei, mit dem sich Amerika im Krieg befände. Dieser skrupellose Feind Amerikas lache sich über die Bewegung nur ins Fäustchen, so Miller.

Dieser Eintrag hat den sonst beliebten Comic-Autor auf einen Schlag um viele Fans erleichtert. Prompt wurde er auf seinem Blog von empörten Fans in rund 6500 Kommentaren beantwort. Darunter finden sich Ausdrücke der Enttäuschung, viele Gegenbeschimpfungen und sogar einige Aufrufe, seine Comics zu verbrennen. Andere versuchen zu beruhigen und zu fragen, ob es nicht doch ein Scherz des Autors gewesen sein könnte, der schließlich für seinen morbiden Humor bekannt sei. Bis auf Weiteres hat Frank Miller allerdings weite Teile der Öffentlichkeit und seiner Fans gegen sich aufgebracht und die Occupy Bewegung ist in den Zuccotti Park zurück gekehrt.