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Green Lantern / Laughing Squid
Der Film „The Green Lantern“, der auf einer berühmten Comic-Vorlage basiert, startet in einem Grenzbereich zwischen Science-Fiction und Fantasy und weckt so auf den ersten Blick natürlich Erwartungen an eine eigene, besondere, in sich abgeschlossene und logische Welt, die eine eigene Beschaffenheit an den Tag legt, vielleicht einige, wohl akzentuierte Rückschlüsse auf die Realität zulässt und selbstverständlich die epischen Motive von Gut und Böse in der Auseinandersetzung bemüht.
Doch die Welt, in die „The Green Lantern“ die Zuschauer einführt, folgt in erster Linie bekannten irdischen Mustern, in gewisser Weise funktioniert alles sehr vorhersehbar, auch wenn es eine Welt voller Alien ist. Bei alle dem ist der Streifen zudem ausgesprochen arm an Pointen.
Er beginnt dabei mit einer etwas langatmigen Einführung für die Zuschauer in die intergalaktische mobile Eingreiftruppe „Green Lantern Corps“, dessen Kopf sogleich verstirbt, nachdem er im Zuge eines intergalaktischen Gefechts mit seinem Raumschiff die Erde ansteuern musste. Ein Mensch mit Namen Hal wird mittels einer Art Seifenblase zufällig zu diesem Ort transformiert und begräbt den Sterbenden kurz nach seinem Ableben. Es dauert natürlich nicht lange, bis das CIA auftaucht und so begibt sich Hal mit einem Freund auf die Flucht.
Kurz nach dem Ableben des unbekannten Außerirdischen hat Hal von diesem einen Ring und eine Laterne geschenkt bekommen, vor der er einen Schwur vorbeten soll, damit er nun die ehrwürdige Nachfolge des Verstorbenen antreten kann. Hal, von nun an Protagonist und Held des Films, stellt innerhalb der Beschaffenheit des Films wohl gleich das größte Manko da. Hal, von Ryan Reynolds dargestellt, wirkt in seinem grünen Stretch reichlich komisch. Mit seiner Superkraft bekämpft er die Gegner, an sich eine recht innovative Idee, wäre Hal da nicht einer von der eher langsam Sorte – einen Umzug würde er ohne Umzugsplaner auch nicht schaffen.
Im Universum soll er dann eine kosmische Spinne bekämpfen, die sich von der Angst der Angreifer nährt und nur mit dem Willen bezwungen werden kann. Es herrschen folglich die stärksten irdischen Kräfte auch im Universum. – Ein sehr menschliche Vorstellung, die die Frage aufwirft, warum man als Mensch diesen Film sehen soll, wenn er nicht einmal die Flucht in eine vollkommen andere Welt zulässt, was eigentlich der Anspruch eines Streifens dieses Genres sein sollte.





