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Archiv für die Kategorie „Unterhaltung“

Cars 2, Foto: brechtbug_flickr

Früher oder später müssen wohl alle mit dem Strom schwimmen, selbst ein tolles und kreatives Animationsstudio wie Pixar, denn auch sie haben sich von der Fortsetzungsmanie des ehemaligen Konkurrenten Disney anstecken lassen und sind nun auch zu einer von vielen wenig innovativen Filmfirmen geworden. Das heißt Fortsetzungen statt neuer Ideen, bloß kein Risiko und dann natürlich Gewinnmaximierung. Aktuelles und trauriges Beispiel ist die Fortsetzung „Cars 2“, nach „Toy Story“ 2 & 3 und einem für Herbst geplanten „Monster AG 2“. Eine Fortsetzung muss nicht der Untergang sein aber im Falle der schon im ersten Teil eher schwachen Story, kommt natürlich die Frage auf, warum ausgerechnet dieser Film dann fortgesetzt wird.

Zunächst hat er ja schon einiges zu bieten: eine lustige James Bond- Idee, die mit dem Auto Geheimagenten Finn McMissile umgesetzt wird und einem anonymen Ölmagnaten auf den Versen ist. Es geht ähnlich wie im Vorbild um globale Themen Biosprit und Marktführerschaft aber auch um eine tödliche Strahlenkanone, erfunden von, natürlich, einem verrückten deutschen Professor Z.

Alle Figuren sind eben nur Autos, die aber als beseelten Maschinen alles tuen was Menschen tun würden: sie verlieben sich, gehen ins Restaurant oder auf Toilette, nehmen das Flugzeug, verüben Verbrechen und foltern auch mal ihre Opfer. Un die Tierwelt ist in Form von kleinen VW-Käfer die durch die Luft fliegen oder Traktoren als dösenden Bullen auf der Weide, repräsentiert.“ der Autos.

Das aus dem vorigen Film bekannte Rennauto Lighting McQueen drängt es aus dem Provinzkaff Radiator Springs hinaus in die große weite Welt. Er will sich beim World Grand Prix mit der internationalen Raser-Elite messen, und seinen Freund, den rostigen Abschleppwagen Hook, mitnehmen. Hook wird in das eingangs erwähnte Benzin-Komplott verwickelt.bei der Gangsterverfolgung geht es nach Tokio über Paris und die italienische Riviera bis nach London. Eine Bombe von mafiös organisierten Verbrecher soll den finalen Anschlag bei einem Grand Prix auf die mit Biosprit fahrende Rennfahrer – allen voran Lighting McQueen – verüben.

Lieder will der Film zu viel und verliert sich zwischen schnittiger Agentenstory, rührseligem Buddymovie und Aufruf zu mehr Umwelt-Bewusstsein in seiner eigenen Handlung und säuft kurz vor dem Ziel kläglich ab.

Deutschland, Foto von Joachim S. Müller/flickr.com

Deutschland, Foto von Joachim S. Müller/flickr.com

Lange war er von der Bildfläche verschwunden, nun ist er wieder da: Jürgen von der Lippe. Für den Privatsender Sat.1 wird er die neue Show „Ich liebe Deutschland“ moderieren. Wer den Mann mit den bunten Hawaii-Hemden vermisst hat, darf sich also nun freuen. Sat.1 will mit der neuen Show an die Erfolge der Sendung von Ulla Kock am Brink anknüpfen, die mit der Spielshow „Die perfekte Minute“ viele Zuschauer angelockt hat. Der 63-jährige Lippe ist ein Multitalent: Hits wie „Kreuzberger Nächte“ und „Guten Morgen, liebe Sorgen“ sind auch heute noch in unseren Köpfen anzutreffen. Schon früh zeigte sich, dass Lippes freche Sprüche beim Publikum gut ankamen. Er hatte stets den ein oder anderen Spruch auf der Zunge und wusste, wie er das Publikum begeistern sollte. Dies tat er unter anderem bei den Shows „So isses“ und „Donnerlippchen“. Nach der Jahrtausendwende verlor Lippe an Erfolg und geriet immer mehr ins Hintertreffen des Showbusiness. Der Moderator, der zur Ära der sexuellen Revolution passte, hatte ausgedient. Nur mit der Show „Extreme Activity“ konnte man ihn auf der Flimmerkiste begutachten. Dafür erhielt er den Grimme-Preis, beim Publikum fiel die Sendung dennoch durch. Sat.1 hofft indes darauf, dass der Künstler an seine Erfolge von damals anknüpfen kann: Freitag, 20.15 Uhr dürfen sich Deutschlands Fernsehzuschauer nun auf „Ich liebe Deutschland“ freuen. Den Titel der Sendung mag Lippe allerdings nicht, auch wenn er keinen Umzugsplaner brauche, denn er stehe in einem „entspannten Verhältnis“ zu Deutschland, wie er selbst sagt. Allerdings möchte er keine nationalistischen Strömungen unterstützen. Sollte dies zu einem Problem werden, so weiß der Zuschauer wie es Jürgen von der Lippe lösen wird: mit seiner lustigen Art und Weise, das Publikum auf seine Seite zu reißen.

Homer, Quelle: besos y flores_flickr

Seit 20 Jahren bringen die Simpsons schallendes Gelächter in unsere Wohnzimmer! Erstaunlich was aus einer solchen Serie werden kann und wie sie seit Jahren erfolgreich auf der ganzen Welt ausgestrahlt wird. Die gelben Figuren sind immer lustig, egal üb für jung oder alt. Die Simpsons sind die bekannteste Fernsehfamilie überhaupt und ist die erfolgreichste Zeichentrickserie die jemals produziert wurde.

Typisch für die Simpsons ist dass sich alles meistens in Springfield, dem Wohnort der Familie abspielt. Feste Charaktere spielen in unterschiedlichen Episoden unterschiedliche Rollen und es gerät immer mal jemand anderes in den Mittelpunkt des Geschehens. Das wilde Treiben rund um Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie ist jedes mal aufs Neue wieder komisch und man kann über die typischen Macken jedes Einzelnen lachen.

Das erste Mal lies Matt Groening die Simpsons im Jahr 1985 leben. Damals galt die Serie als eine böse Satire über alle möglichen gesellschaftskritischen Themen. Vor allem Ereignisse aus Wirtschaft und Politik werden von der gelben Familie immer wieder aufgegriffen und thematisiert. Immer wieder werden auch Stars zum Thema der Serie. Sie haben Gastauftritte und lernen die Simpsons in lustigen Situationen auf verquere Art und Weise kennen.

Mittlerweile werden die Simpsons in 120 Ländern der Welt ausgestrahlt. Auch einen Kinofilm gab es schon. Die Simpsons haben neben anderen, realen Stars sogar einen Stern auf dem Walk of Fame bekommen. Und auch Film- und Fernsehpreise gehen nicht an ihnen vorbei.

In Deutschland werden die Simpsons auf Pro Sieben ausgestrahlt, die erste Episode erschien jedoch tatsächlich im Jahr 1991 im ZDF, drei Jahre später sicherte sich dann Pro Sieben die Rechte an der Serie. Die Simpsons sind nicht mehr wegzudenken aus dem Fernsehalltag und sie werden uns sicher auch noch einige Jahre länger erhalten bleiben und uns zum Lachen bringen.

Harry Potter-Crew, Quelle: Beacon Radio_flickr

Fans warten seit Monaten gespannt auf das Ende der weltweit bekannten Harry Potter Saga. Die letzte Schlacht von Harry und seinen Freunden wird schon bald in den Kinos sein, dieses Jahr dann auch endlich in 3D, was die ganze Sache natürlich noch aufregender und spannender gestaltet.

 

Der letzte Teil des spannenden Dramas schließt übergangslos an den vorraus gegangen Part der Geschichte an. Auch jetzt im gr0ßen Finale geht es natürlich, mehr denn je um den Kampf zwischen Gut und Böse. Der letzte Teil der Filme entscheidet nun welche die stärkere Macht ist.

 

Erstaunlich, Harry Potter schwebt seit 14 Jahren in den Köpfen von Kindern und Erwachsenen, jetzt wird es nun mit dem Kinostart des letzten Streifens endgültig vorbei sein. Experten waren leider bisher enttäuscht, denn anscheinend spielt sich im Film nicht alles so ab wie es auch tatsächlich schwarz auf weiß im Buch geschrieben ist.

 

Die Schauspieler wurden während der Filmreihe von Kindern zu Erwachsenen, schön dass der innere Kern über so viele Jahre hinweg zusammen gehalten hat, das macht die Darstellung durchaus realistischer.

 

“Harry Potter und die Heiligtümer des Todes-Teil 2″ kann den aufgebauten Erwartungen vermutlich gar nicht gerecht werden, ganz gleich wie toll die Effekte sind oder wie gut geschauspielert wird. Momentan wird noch gemunkelt ob das wirklich das absolute Finale sein wird, denn eingefleischte Potter Fans werden sicher nicht locker lassen. Sicher ist jedoch dass die Autorin kein weiteres Buch schreiben wird.

 

Eine weitere Kritik am Streifen ist dass der Film zwar in 3D angeboten wird, aber nicht einmal in 3D gedreht, sondern nur nachbearbeitet wurde. Gespannt auf den Ausgang der Geschichte sind trotzdem alle und auch bei dieser finalen Vorstellung wird es wieder Millionen von Fans in die Kinos ziehen.

 

Captain Jack Sparrow, Foto von MagnusK/flickr.com

Captain Jack Sparrow, Foto von MagnusK/flickr.com

Der vierte Film über den Pirat Captain Jack Sparrow wurde sehnsüchtig erwartet und nun ist er endlich in den Kinos:Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten.

Wie immer ohne Schiff macht sich Johnny Depp als Pirat Captain Jack Sparrow auf den Weg ins nächste Abenteuer. In London trifft er zunächst auf eine ehemalige Geliebte,die sich als der Captain Sparrow selbst verkleidet hat. Als Sparrow merkt, dass es sich bei ihr um eine Trickbetrügerin handelt, ist es bereits zu spät und er ist schon auf dem Schiff des grausamen Piraten Blackbeard (Ian McShame) gelandet. Das Abenteuer kann beginnen und Captain Jack Sparrow muss herausfinden, vor wem er sich mehr in Acht nehmen muss: Blackbeard oder der schönen Angelica (Penelope Cruz).

Der Film ist seinem Stil treu geblieben. Mit aufwendigen Kostümen und witzigen Sprüchen überzeugen die Schauspieler in ihren Rollen. Die neue Dame an Sparrows Seite ist allerdings nicht mehr Keira Knightley, sondern Penelope Cruz, die zeitweise von ihrer Schwester gedoubelt wird. Auch Orlando Bloom findet keine Rolle mehr im vierten Piratenstreifen. Dafür fokussiert die Geschichte wieder mehr den Captain selbst. An Humor und ungewöhnlichen Gesten hat dieser nichts verloren. Mit dem gleichen Charme wie in den drei Teilen zuvor, spielt Johnny Depp einen liebenswerten Piraten mit frechen Sprüchen. Trotzdem kommt auch die Romantik nicht zu kurz, denn die entwickelt sich zwischen Jack Sparrow und seiner Rivalin im Laufe des Films.

Neu am Piraten-Franchise ist, dass er in 3D gesehen werden kann. Besonders bei der Darstellung der wuchtigen Natur und den Kampfszenen wird das 3D-Bild genutzt. Etwas konventioneller und weniger wild, reiht sich der vierte Film in die Piraten-Geschichte und das Eskapismus-Kino ein.