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Christian Ulmen ist als “Jonas”, geschminkt und mit geglätteten Haaren, um auszusehen wie ein echter 18jähriger, wieder in die Schule gegangen und hat natürlich einen Film darüber gedreht. Eltern, Lehrer und Schüler waren eingeweiht, dass hinter dem neuen Mitschüler für sechs Wochen der eigentlich schon 36 Jahre alte Ulmen steckt. Die Fake-Doku “Jonas” wurde an der Paul Dessau Gesamtschule in Brandenburg gedreht und kam letzten Donnerstag in die Kinos.
Ulmen, der damals in “Mein neuer Freund” Kandidaten mit seinen Charakteren zur Verzweiflung trieb, arbeitete für sein neuestes Projekt mit demselben Regisseur zusammen: Robert Wilde. Leider klappt das Konzept des Aus-der-Reserve-Lockens bei “Jonas” nicht mehr so gut wie damals, obwohl auch hier keine der Szenen gestellt war. Ulmen legt Jonas nicht radikal genug an, um Lehrer, Schüler oder das System zu entlarven. Ausserdem drückt er sich durch das konsequente Rollenspiel vor der Frage: Wie ist es für einen Erwachsenen, noch mal zur Schule zu gehen? Aber vielleicht ist das auch schon eine Art Antwort: Das schafft man nur verkleidet.
“Jonas” klappt am besten in den Momenten, wo sich der Film von der Hauptfigur entfernt und Einblicke in den Alltag der Schüler gibt. Eine Diskussion mit dem Chemielehrer zum Beispiel zeigt, unter welchem Druck die Jugendlichen stehen. Es gilt die Devise: Nach der Schule sofort Arbeit finden, sonst Hartz-IV.
Der Direktor der Schule erklärt, warum Jonas mit seinen dreisten Aktionen durchkommt: “Das waren halt kalkulierte Provokationen.” Er habe Ulmen gesagt, wenn er den Bogen überspanne, würde er seine Eltern zum Gespräch einbestellen. Die Schüler hätten ihren neuen Gefährten auch gut aufgenommen: “Die haben ihn schnell integriert, am Ende gab’s Abschiedstränen.”
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In den Südstaaten der Vereinigten Staaten geht 1963 die Bürgerrechtsbewegung um. Es droht das Szenario, dass sie sich auf das ganze Land ausbreitet. Es geht um die deutlichen Unterschiede zwischen Weißen und Schwarzen, besonders die sozialen Unterschiede. Genau dieses Problem greift der Film “The Help” auf und benutzt für sich als Rahmen die Geschichte einer 23-jährigen weißen Jung-Journalistin Skeeter.
In Jackson spielt die Geschichte auch den passenden Ort. Skeeter bekommt in einer Lokalzeitung eine Haushaltskolumne. Sie muss die Haushaltstipps aufgreifen und sucht nach passenden Ideen für ihre Artikel in der Kolumne. Zur Recherche fährt sie zu der Planatage ihrer Eltern und hofft, auf ihre ehemalige Nanny zu treffen. Allerdings arbeitet diese schon längst nicht mehr dort und ist verschwunden. Durch ihre Freundinnen, die der High Society angehören, lernt Skeeter andere Haushälterinnen kennen. Sie sind ebenfalls schwarz und arbeiten unter miserablen Bedingungen. Sie erfährt die Geschichte einer jungen Haushälterin. Deren Mutter war bereits Nanny, ihre Oma Haussklavin.
An den Strukturen und Differenzen zwischen weißen und schwarzen Menschen hat sich in Amerika über viele Jahre nichts geändert. Immer noch werden die schwarzen Menschen wie Sklaven behandelt – nur, dass sie sehr schlecht für ihre Arbeit entlohnt werden. Es läuft immer wieder nach dem gleichen Muster: Die Weißen haben das Geld, die schwarzen übernehmen Hilfsarbeiten.
Der Film wurde 2011 in den Vereinigten Staaten sehr stark diskutiert. Oft kritisierte man die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird. Die nämlich beeinhaltet eigentlich nur die Sichtweise, welche Privilegien den Weißen zu stehen und welche den Schwarzen wiederum nicht. “The Help” hat so vielleicht Hollywood-Charakter, politisch gesehen bleibt er im Ansatz stecken.
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Die Occupy-Bewegung scheint zur Zeit überall (kontroverses) Gesprächsthema zu sein. Der Comic-Kultautor Frank Miller, Schöpfer beispielsweise von “Sin City”, hat sich jetzt auch öffentlich positioniert – gegen die Bewegung. Auf seinem Blog wetterte er gegen die Protestler_innen: Sie seien eine Gruppe von Rüpeln, Vergewaltigern, Dieben und noltalgischen Hippies. Der Comic-Zeichner war noch nie für Political Correctness bekannt, allerdings waren seine Äußerungen selten so radikal und direkt beleidigend. Die Bewegung sei kein Volksaufstand, sondern Müll und ein schlechter Anarchie-Versuch beziehungsweise ein hässliches Mode-Statement. Weiter empfiehlt er den Babies, wie er die Protestler_innen nennt, besser zum Militär zu gehen und sich sinnvoll für die Gesellschaft einzusetzen. Vorzugsweise gegen die wahre Gefahr, die seiner Meinung nach, der islamistische Terror sei, mit dem sich Amerika im Krieg befände. Dieser skrupellose Feind Amerikas lache sich über die Bewegung nur ins Fäustchen, so Miller.
Dieser Eintrag hat den sonst beliebten Comic-Autor auf einen Schlag um viele Fans erleichtert. Prompt wurde er auf seinem Blog von empörten Fans in rund 6500 Kommentaren beantwort. Darunter finden sich Ausdrücke der Enttäuschung, viele Gegenbeschimpfungen und sogar einige Aufrufe, seine Comics zu verbrennen. Andere versuchen zu beruhigen und zu fragen, ob es nicht doch ein Scherz des Autors gewesen sein könnte, der schließlich für seinen morbiden Humor bekannt sei. Bis auf Weiteres hat Frank Miller allerdings weite Teile der Öffentlichkeit und seiner Fans gegen sich aufgebracht und die Occupy Bewegung ist in den Zuccotti Park zurück gekehrt.

Quelle: Flickr/kaysha
Trotzdem ist L.A. nach wie vor mit Abstand der wichtigste Standort für das US-amerikanische Fernsehen und Kino: Insgesamt 87 Probesendungen wurden in der vergangenen Saison produziert, in New York hingegen nur 17. Doch wenn man nur den Wachstum betrachtet, gewinnt New York phänomenale 240 Prozent dazu, während L.A. auf lediglich 14 Prozent Zuwachs kommt. Hauptgrund dafür könnte die kürzliche Entscheidung der Stadt New York sein, ihren Steuerkredit von 30 Prozent bis ins Jahr 2014 zu verlängern.
Wer in New York drehen möchte, kommt am Mayor’s Office of Film, Theatre & Broadcasting nicht vorbei. Diese Behörde des Bürgermeisters der Weltmetropole erteilt Erlaubnisse, berät Film- und Fernsehproduktionen und sorgt auch für Polizeischutz während der Dreharbeiten. Wie passend, dass diese Behörde genau um die Ecke der berühmten US-amerikanischen Talkshow “Late Show with David Letterman” liegt.
Eine typische Fernsehsendung beschäftigt bis zu 1.000 Aushilfskräfte und hunderte von kreativen Köpfen, dabei werden auch viele der rund 4.000 Beraterfirmen vor Ort eingesponnen. Die lokale Film- und Fernsehproduktion ist in New York also selbstverständlich schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und das ist natürlich auch ein gutes Geschäft für die Hotels in New York. Alleine 200 Filme und 23 Sitcoms wurden hier im letzten Jahr gedreht – klar, dass der ein oder andere sich vor Ort ein Bild von seiner Lieblingssendung und den echten New Yorker Lebensumständen machen möchte.

Quelle: Flickr/dr. zaro
So weiß auch jeder Deutsche um die Besonderheit von Altkanzler Schmidt. So ist er neben seiner immer noch sehr präsenten Geistesschärfe gerade auch in Bezug auf die aktuelle Politik vor allem für seinen Glimmstängel berühmt. So rauchte er in der Sendung eine Zigarette nach der anderen weg und sinnierte nebenbei über das aktuelle Politgeschehen und Krisen wie etwa die in Griechenland. Doch was ist daran jetzt so speziell bzw. besonders?
Das deutsche Fernsehen ist schon eine sehr lange Zeit eine rauchfreie Zone was Talkshow und so angeht. Jedoch stellt Schmidt das Rauchen als Bedingung um überhaupt in die Show zu kommen. Somit ist er wirklich ein Individuum was diesen Bereich angeht, da man es keinem anderen Promi oder Politiker zugestehen würde. Immerhin raucht Schmidt seitdem er 14 Jahre alt war und ist nun 92, hat also im Umkehrschluss schon seit 78 Jahren immer die Zigarette dabei. Auf die Frage von Jauch, wie man in solch einem hohen Alter noch so fit bleiben kann, antworte Schmidt, dass man zum einen immer arbeiten muss und außerdem immer Zigaretten dabei haben sollte.
Zum Schluss witzelte Steinbrück noch, dass die Ärzte von Schmidt sagen, dass sich sein Organismus so an die Zigaretten gewöhnt hätte, sodass dieser ohne das Rauchen zusammenbrechen würde. Ansonsten blieb Steinbrück eher ruhig und blass, sodass man das Gefühl hatte Jauch und Schmidt würden über einen kleinen Jungen reden.

Tatort, Quelle: Eva Freude/Flickr.com
Im aktuellen Tatort vom letzten Sonntag wurde das Thema der afrikanischen Kultur angeschnitten. Die Folge hieß “Tod einer Lehrerin” und war ein eher durchschnittlicher Tatort. Dabei ging es darum, dass die Lehrerin einer ihrer Schülerinnen helfen möchte. Diese ist Afrikanerin und hat eine kleine Schwester. Mit ihrer Mutter sind sie zusammen vor drei Jahren nach Deutschland aus Somalia gekommen.
Es geht darum, dass die jüngere Schwester von ihrer Mutter durch Beschneidung und somit einer Verstümmelung ihrer Genitalien bedroht wird. Die Lehrerin weiß davon und möchte deswegen den Mädchen helfen. Jedoch lehnt sie sich dabei anscheinend zu weit aus dem Fenster und gerät selbst in die Zielscheibe. Jedenfalls wird sie tot in einem Gartenteich aufgefunden. Verdächtiger ist unter anderem der Vater der beiden Mädchen, welcher als recht skrupellos dargestellt wird, da er mehrere krumme Geschäfte betreibt. So sieht man in einem Rückblick auch, dass auf einer damaligen Klassenfahrt genau dieser Mann und die Lehrerin etwas miteinander hatten und in einem Schlafsack miteinander schliefen.
Insgesamt ist der Tatort eher fragwürdig, da er irgendwie versucht belehrend zu sein, aber auf der anderen Seite auch zu locker mit dem Thema umgeht und es phasenweise doch schon an eine Unterhaltungssendung der Privatsender erinnert. Nichtsdestotrotz wird hier ein wirklich ernst zunehmendes Thema angesprochen, gerade was die Rolle der Frau in Somalia angeht.
So hat die Frauen in Somalia sehr wenig Rechte und überhaupt kein Wahl – oder Stimmrecht. Dadurch können diese auch nicht im Bildungswesen mitwirken, obwohl dort aktiv größtenteils Frauen arbeiten. So sind Frauen auch keine Kriegsfürsten und sollten gerade deswegen als Friedensbotschafterinnen genutzt und nicht unterdrückt werden. Somit sollte den somalischen Frauen auf jeden Fall eine Teilhabe am Friedensbildungsprozess gewährt werden.

Cars 2, Foto: brechtbug_flickr
Früher oder später müssen wohl alle mit dem Strom schwimmen, selbst ein tolles und kreatives Animationsstudio wie Pixar, denn auch sie haben sich von der Fortsetzungsmanie des ehemaligen Konkurrenten Disney anstecken lassen und sind nun auch zu einer von vielen wenig innovativen Filmfirmen geworden. Das heißt Fortsetzungen statt neuer Ideen, bloß kein Risiko und dann natürlich Gewinnmaximierung. Aktuelles und trauriges Beispiel ist die Fortsetzung „Cars 2“, nach „Toy Story“ 2 & 3 und einem für Herbst geplanten „Monster AG 2“. Eine Fortsetzung muss nicht der Untergang sein aber im Falle der schon im ersten Teil eher schwachen Story, kommt natürlich die Frage auf, warum ausgerechnet dieser Film dann fortgesetzt wird.
Zunächst hat er ja schon einiges zu bieten: eine lustige James Bond- Idee, die mit dem Auto Geheimagenten Finn McMissile umgesetzt wird und einem anonymen Ölmagnaten auf den Versen ist. Es geht ähnlich wie im Vorbild um globale Themen Biosprit und Marktführerschaft aber auch um eine tödliche Strahlenkanone, erfunden von, natürlich, einem verrückten deutschen Professor Z.
Alle Figuren sind eben nur Autos, die aber als beseelten Maschinen alles tuen was Menschen tun würden: sie verlieben sich, gehen ins Restaurant oder auf Toilette, nehmen das Flugzeug, verüben Verbrechen und foltern auch mal ihre Opfer. Un die Tierwelt ist in Form von kleinen VW-Käfer die durch die Luft fliegen oder Traktoren als dösenden Bullen auf der Weide, repräsentiert.“ der Autos.
Das aus dem vorigen Film bekannte Rennauto Lighting McQueen drängt es aus dem Provinzkaff Radiator Springs hinaus in die große weite Welt. Er will sich beim World Grand Prix mit der internationalen Raser-Elite messen, und seinen Freund, den rostigen Abschleppwagen Hook, mitnehmen. Hook wird in das eingangs erwähnte Benzin-Komplott verwickelt.bei der Gangsterverfolgung geht es nach Tokio über Paris und die italienische Riviera bis nach London. Eine Bombe von mafiös organisierten Verbrecher soll den finalen Anschlag bei einem Grand Prix auf die mit Biosprit fahrende Rennfahrer – allen voran Lighting McQueen – verüben.
Lieder will der Film zu viel und verliert sich zwischen schnittiger Agentenstory, rührseligem Buddymovie und Aufruf zu mehr Umwelt-Bewusstsein in seiner eigenen Handlung und säuft kurz vor dem Ziel kläglich ab.

Deutschland, Foto von Joachim S. Müller/flickr.com
Lange war er von der Bildfläche verschwunden, nun ist er wieder da: Jürgen von der Lippe. Für den Privatsender Sat.1 wird er die neue Show „Ich liebe Deutschland“ moderieren. Wer den Mann mit den bunten Hawaii-Hemden vermisst hat, darf sich also nun freuen. Sat.1 will mit der neuen Show an die Erfolge der Sendung von Ulla Kock am Brink anknüpfen, die mit der Spielshow „Die perfekte Minute“ viele Zuschauer angelockt hat. Der 63-jährige Lippe ist ein Multitalent: Hits wie „Kreuzberger Nächte“ und „Guten Morgen, liebe Sorgen“ sind auch heute noch in unseren Köpfen anzutreffen. Schon früh zeigte sich, dass Lippes freche Sprüche beim Publikum gut ankamen. Er hatte stets den ein oder anderen Spruch auf der Zunge und wusste, wie er das Publikum begeistern sollte. Dies tat er unter anderem bei den Shows „So isses“ und „Donnerlippchen“. Nach der Jahrtausendwende verlor Lippe an Erfolg und geriet immer mehr ins Hintertreffen des Showbusiness. Der Moderator, der zur Ära der sexuellen Revolution passte, hatte ausgedient. Nur mit der Show „Extreme Activity“ konnte man ihn auf der Flimmerkiste begutachten. Dafür erhielt er den Grimme-Preis, beim Publikum fiel die Sendung dennoch durch. Sat.1 hofft indes darauf, dass der Künstler an seine Erfolge von damals anknüpfen kann: Freitag, 20.15 Uhr dürfen sich Deutschlands Fernsehzuschauer nun auf „Ich liebe Deutschland“ freuen. Den Titel der Sendung mag Lippe allerdings nicht, auch wenn er keinen Umzugsplaner brauche, denn er stehe in einem „entspannten Verhältnis“ zu Deutschland, wie er selbst sagt. Allerdings möchte er keine nationalistischen Strömungen unterstützen. Sollte dies zu einem Problem werden, so weiß der Zuschauer wie es Jürgen von der Lippe lösen wird: mit seiner lustigen Art und Weise, das Publikum auf seine Seite zu reißen.

Green Lantern / Laughing Squid
Der Film „The Green Lantern“, der auf einer berühmten Comic-Vorlage basiert, startet in einem Grenzbereich zwischen Science-Fiction und Fantasy und weckt so auf den ersten Blick natürlich Erwartungen an eine eigene, besondere, in sich abgeschlossene und logische Welt, die eine eigene Beschaffenheit an den Tag legt, vielleicht einige, wohl akzentuierte Rückschlüsse auf die Realität zulässt und selbstverständlich die epischen Motive von Gut und Böse in der Auseinandersetzung bemüht.
Doch die Welt, in die „The Green Lantern“ die Zuschauer einführt, folgt in erster Linie bekannten irdischen Mustern, in gewisser Weise funktioniert alles sehr vorhersehbar, auch wenn es eine Welt voller Alien ist. Bei alle dem ist der Streifen zudem ausgesprochen arm an Pointen.
Er beginnt dabei mit einer etwas langatmigen Einführung für die Zuschauer in die intergalaktische mobile Eingreiftruppe „Green Lantern Corps“, dessen Kopf sogleich verstirbt, nachdem er im Zuge eines intergalaktischen Gefechts mit seinem Raumschiff die Erde ansteuern musste. Ein Mensch mit Namen Hal wird mittels einer Art Seifenblase zufällig zu diesem Ort transformiert und begräbt den Sterbenden kurz nach seinem Ableben. Es dauert natürlich nicht lange, bis das CIA auftaucht und so begibt sich Hal mit einem Freund auf die Flucht.
Kurz nach dem Ableben des unbekannten Außerirdischen hat Hal von diesem einen Ring und eine Laterne geschenkt bekommen, vor der er einen Schwur vorbeten soll, damit er nun die ehrwürdige Nachfolge des Verstorbenen antreten kann. Hal, von nun an Protagonist und Held des Films, stellt innerhalb der Beschaffenheit des Films wohl gleich das größte Manko da. Hal, von Ryan Reynolds dargestellt, wirkt in seinem grünen Stretch reichlich komisch. Mit seiner Superkraft bekämpft er die Gegner, an sich eine recht innovative Idee, wäre Hal da nicht einer von der eher langsam Sorte – einen Umzug würde er ohne Umzugsplaner auch nicht schaffen.
Im Universum soll er dann eine kosmische Spinne bekämpfen, die sich von der Angst der Angreifer nährt und nur mit dem Willen bezwungen werden kann. Es herrschen folglich die stärksten irdischen Kräfte auch im Universum. – Ein sehr menschliche Vorstellung, die die Frage aufwirft, warum man als Mensch diesen Film sehen soll, wenn er nicht einmal die Flucht in eine vollkommen andere Welt zulässt, was eigentlich der Anspruch eines Streifens dieses Genres sein sollte.

Homer, Quelle: besos y flores_flickr
Seit 20 Jahren bringen die Simpsons schallendes Gelächter in unsere Wohnzimmer! Erstaunlich was aus einer solchen Serie werden kann und wie sie seit Jahren erfolgreich auf der ganzen Welt ausgestrahlt wird. Die gelben Figuren sind immer lustig, egal üb für jung oder alt. Die Simpsons sind die bekannteste Fernsehfamilie überhaupt und ist die erfolgreichste Zeichentrickserie die jemals produziert wurde.
Typisch für die Simpsons ist dass sich alles meistens in Springfield, dem Wohnort der Familie abspielt. Feste Charaktere spielen in unterschiedlichen Episoden unterschiedliche Rollen und es gerät immer mal jemand anderes in den Mittelpunkt des Geschehens. Das wilde Treiben rund um Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie ist jedes mal aufs Neue wieder komisch und man kann über die typischen Macken jedes Einzelnen lachen.
Das erste Mal lies Matt Groening die Simpsons im Jahr 1985 leben. Damals galt die Serie als eine böse Satire über alle möglichen gesellschaftskritischen Themen. Vor allem Ereignisse aus Wirtschaft und Politik werden von der gelben Familie immer wieder aufgegriffen und thematisiert. Immer wieder werden auch Stars zum Thema der Serie. Sie haben Gastauftritte und lernen die Simpsons in lustigen Situationen auf verquere Art und Weise kennen.
Mittlerweile werden die Simpsons in 120 Ländern der Welt ausgestrahlt. Auch einen Kinofilm gab es schon. Die Simpsons haben neben anderen, realen Stars sogar einen Stern auf dem Walk of Fame bekommen. Und auch Film- und Fernsehpreise gehen nicht an ihnen vorbei.
In Deutschland werden die Simpsons auf Pro Sieben ausgestrahlt, die erste Episode erschien jedoch tatsächlich im Jahr 1991 im ZDF, drei Jahre später sicherte sich dann Pro Sieben die Rechte an der Serie. Die Simpsons sind nicht mehr wegzudenken aus dem Fernsehalltag und sie werden uns sicher auch noch einige Jahre länger erhalten bleiben und uns zum Lachen bringen.





